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Neuer Rettungswagen

Bewohnerzahlen im Henry-Dunant-Dorf steigen wieder

Vorstellung des neuen Kreisgeschäftsführers

Friedensdorf 11/2016

15 ehrenamtliche Helfer und 5 Fahrzeuge setzte das DRK Solingen bei einem wiederholten Einsatz für das Friedensdorf Oberhausen ein.

70 kranke oder verletzte Kinder aus Angola mussten in verschiedene Krankenhäuser gebracht werden, in denen ihnen notwendige medizinische Behandlungen zuteil werden, die in ihrem Heimatland nicht möglich sind.

 

 

Den Transport von 10 Kindern übernahm das Solinger Rote Kreuz und das ehrenamtliche Solinger Team wurde dabei von dem Kreisvorsitzenden Arne Moritz unterstützt, der den Transport eines 11 Jahre alten Mädchens nach Oberhausen begleitete.

Zeichen setzen...

... unter diesem Motto der neuen bundesweiten DRK-Kampagne verteilt der Kreisverband Solingen am Montag, den 09.05.2016 ab 6 Uhr morgens Kaffee am Solinger Hauptbahnhof in Ohligs.

Die Aktion wird vom Deutschen Roten Kreuz seit 3 Jahren anlässlich des jährlichen Weltrotkreuztages am 08. Mai. durchgeführt.„Leider fällt der diesjährige Weltrotkreuztag auf einen Sonntag, sodass wir, um an möglichst viele Pendler unseren Kaffee verteilen zu können, uns entschieden haben, die Aktion auf den Montag zu legen. Verzichten wollten wir auf das Verteilen unserer „Coffees to go“ auf gar keinen Fall“, sagt Simone Hoch vom Deutschen Roten Kreuz.„Diese Aktion macht einfach Spaß, weil sich die Leute so unheimlich freuen, wenn wir sie morgens ansprechen und ihnen einen Kaffee schenken.“„Dieses Jahr werden Bewohner des Henry-Dunant-Dorfes sich an der Verteilaktion beteiligen und wir freuen uns, dass wir so spontane und zufällige Begegnungen zwischen den Bahnreisenden und unseren Bewohnern aus vielen verschiedenen Nationen möglich machen können.“ freut sich Frank Voß, der Leiter der Unterkunft an der Monhofer Straße.

Solingen, 03. Mai 2016

Neue Bewohner im Henry-Dunant-Dorf

Das vom Deutschen Roten Kreuz betriebene Henry-Dunant-Dorf wurde Anfang der Woche mit 79 neuankommenden Flüchtlingen belegt.

Die neuen Bewohner, die vornehmlich aus Nigeria und Syrien stammen, wurden in der Landeseinrichtung an der Monhofer Straße mit einem herzlichen Willkommen bedacht.

„Der jüngste Neuankömmling ist gerade mal 5 Monate alt und mit insgesamt 27 neu angekommenen Kindern plus die, die schon im Dorf mit ihren Familien leben, haben wir jetzt bei schönem Wetter ein munteres Treiben in den Außenbereichen der Unterkunft.“ berichtet Frank Voß, Leiter der Einrichtung.

„Mit 165 Bewohnern sind wir noch lange nicht an der Auslastungsgrenze des Dorfes, aber auf die Menge der Zuweisung haben wir als Betreiber keinerlei Einfluss. Wobei sich die Zahl aber täglich ändern kann.“ erklärt Simone Hoch, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit.

Solingen, 21. April 2016

Hebekissen für den Hausnotruf

Der Hausnotruf des DRK Solingen verfügt ab sofort über ein Hebekissen.

Das Aufpumpen eines luftmatratzenartigen Sitzkissens ermöglicht dem Hausnotrufteam ein sicheres und schonendes Aufheben gestürzter Personen, denen es durch eine Immobilitätseinschränkung erschwert ist, den Vorgang des Aufhebens durch eigene Kraft zu unterstützen.

Das neu erworbene Hilfsgerät ist auf dem Einsatzfahrzeug des Hausnotrufes verlastet und ist im Innen-, sowie im Aussenbereich flexibel einsetzbar.

Für Fragen rund um den Hausnotruf/Mobilruf steht das Fachberaterteam des DRK zur Verfügung:
Tel.: 0212-280365    hausnotruf@drk-solingen.de

Ehrung von Rolf Jacobi

Am vergangenen Freitag wurde Rolf Jacobi für seine Verdienste rund um das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Solingen, und seinen unermüdlichen Einsatz geehrt.

Vorstandsvorsitzender Arne Moritz ernannte Herrn Jacobi zum Ehrenvorsitzenden des Kreisverbandes und überreichte ihm in Anwesenheit zahlreicher Gäste, darunter auch Vertreter des Landesverbandes, die Ernennungsurkunde.

Rolf Jacobi blickt auf ein 47-jähriges Engagement im Roten Kreuz zurück, darunter auf eine mehrjährige Geschäftsführertätigkeit im Solinger Kreisverband.

150 Euro für den neuen Rettungswagen

Einen Scheck über 150 Euro hat Jan Welzel, Kreisgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes in Solingen, entgegen nehmen können.

Der Gewinn aus der Veranstaltung der irischen Nacht am  30. April ging zu 100 % als Spende in die Anschaffung des dringend benötigten neuen Rettungswagens.

„Jeder Euro bringt uns dem Ziel ein Stück näher“, freut sich Jan Welzel.

Matthias Weck und Simone Hoch aus dem Organisationsteam der Veranstaltungsreihe „DIE Wache“ betonten, dass nur das ehrenamtliche Engagement von vielen Helfern den Erfolg der Veranstaltung möglich gemacht hat.

Das nächste Konzert in der Fahrzeughalle des DRK wird am 21.11.2015 stattfinden und die Gruppe Reunion wird dort auftreten.

DRK Solingen stellt neuen Mobilruf vor

Pfingstmontag: Umfangreiche Infos am Aktionsstand beim Solinger Blutspende-Marathon

Im Rahmen des diesjährigen Blutspende-Marathons wird das DRK Solingen seinen neu geschaffenen Mobil-Notruf vorstellen. Als einziger Anbieter in Solingen, bietet der Kreisverband analog zum bewährten Hausnotruf, ein Gerät an, mit dem auch von unterwegs Hilfe gerufen werden kann. „Mit dem Mobil-Notruf ist man überall für den Notfall gerüstet“, erklärt Silvia Schäfer, Fachberaterin für Hausnotruf und Mobilruf beim DRK Solingen. „Ob beim entspannten Spaziergang durch den Wald oder während dem wöchentlichen Einkauf - mit dem kleinen Knopf an seiner Seite ist man unabhängig und sicher.“ An einem Informationsstand wird das Team vom DRK Solingen während des Blutspende-Marathons im Detail über die Möglichkeiten des mobilen Notrufs informieren, Fragen beantworten und das neue System demonstrieren.

11. Solinger Blutspende-Marathon im Theater und Konzerthaus
Bereits zum 11. Mal veranstalten das Deutsche Rote Kreuz Solingen und das Solinger Tageblatt am 25. Mai 2015 den erfolgreichen Solinger Blutspende-Marathon. Allein 2014 fanden 672 Blutspender, davon 104 neue Spender, den Weg ins Theater und Konzerthaus. Ein Ergebnis, an das dieses Jahr angeknüpft wird. „Der Solinger Turnerbund hat sich bereits mit der ganzen Handballmannschaft angekündigt“, freut sich Simone Hoch, Leiterin Öffentlichkeitsarbeit beim DRK Solingen. „Ich bin sehr optimistisch, dass wir den Rekord aus dem letzten Jahr brechen können.“ Gespendet werden kann von 10-17 Uhr in der Konrad-Adenauer-Straße 71 in Solingen.

Kein kalter Kaffee

Neues Gesetz für Erste-Hilfe-Kurse

Erste-Hilfe-Kurse verkürzen sich ab April auf einen Tag.

Mehr Praxis, weniger Theorie – das versprechen die verkürzten Erste-Hilfe-Kurse, die ab dem
01. April deutschlandweit angeboten werden. Die Bundesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe und die Berufsgenossenschaften haben sich im September 2014 auf die Kürzung der Erste-Hilfe-Ausbildung geeinigt. Statt an zwei Tagen und 16 Unterrichtseinheiten werden die Erste-Hilfe-Kurse in einem Tageslehrgang mit 9 Unterrichtseinheiten abgehalten. Die Lehrgänge ersetzen auch die Lebensrettenden Sofortmaßnahmen, die bisher jeder Führerscheinanwärter absolvieren musste und gelten ab sofort als Nachweis für alle Fahrerlaubnisklassen.

Ziel der inhaltlichen Straffung sind die Annäherung an europaweite Standards, die Verbesserung der Hilfeleistungsfähigkeit, die Modernisierung der Unterrichtsgestaltung, sowie die Optimierung des Praxisbezugs.

Auch das Deutsche Rote Kreuz in Solingen bietet deshalb ab April die Erste-Hilfe-Ausbildung als eintägigen Lehrgang an. Simone Hoch, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit beim DRK Solingen und Erste-Hilfe-Ausbilderin bewertet die Verkürzung positiv: „Durch die Tageskurse entstehen für das DRK Solingen neue Möglichkeiten mit Solinger Unternehmen zusammenzuarbeiten. Die betriebliche Ersthelfer-Schulung, die Führerscheinprüfung oder einfach nur die Auffrischung der eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse – alles geht jetzt an einem Tag“, so Hoch.
 

ElternZeit

Die international bekannte Pädagogikreferentin Andrea Daun setzt in unserem Haus ihre Vortragsreihe "ElternZeit" fort.

Die Themen der nächsten Termine (16.04. und 14.05.2018) entnehmen Sie bitte dem nebenstehenden Flyer.

Der Eintritt ist frei.

Ehrenamt beim DRK Solingen

Helfen aus Überzeugung

Aktionstag zur Woche der Wiederbelebung

Laienreanimation im Herzen Ohligs lernen

Drei starke Partner informieren am 24. September auf dem Bremsheyplatz im Solinger Stadtteil Ohligs über die Wichtigkeit der Herzdruckmassage. Das Deutsche Rote Kreuz, der Malteser Hilfsdienst und die St. Lukas Klinik geben in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr Tipps für alle Interessierte, ihr Wissen an Reanimationspuppen aufzufrischen. Außerdem wird es umfassende Informationen und Einblicke in den notärztlichen Dienst geben, dazu steht eigens ein Rettungswagen für die Passanten bereit.

Beim Wandern, beim Grillen, beim Sport oder auf der Arbeit. „Ein plötzlicher Herzstillstand kann uns alle treffen, zu jeder Zeit“, weiß Simone Hoch vom Deutschen Roten Kreuz in Solingen. Zu oft bleiben die Minuten bis zum Eintreffen des Notarztes ungenutzt, dabei kann jeder helfen. Eine Laienreanimation, also eine Herzdruckmassage, muss in den ersten fünf Minuten nach dem Herzstillstand beginnen. „Das verdoppelt oder verdreifacht die Überlebenschance“, so Dr. Bernhard Plath, ärztlicher Leiter der Zentralen Aufnahmeeinheit in der St. Lukas Klinik und erfahrener Notarzt. Viele wissen allerdings nur noch Bruchstücke aus dem Erste-Hilfe-Kurs zum Führerschein und haben seitdem keine Auffrischung mehr gemacht. Dabei bieten das Deutsche Rote Kreuz und der Malteser Hilfsdienst regelmäßig Kurse an, eine gesetzliche Pflicht zur Wiederholung besteht jedoch nicht. „Alle zwei Jahre sollte man sein Wissen testen und aktualisieren“, rät

Marco LoGrande, Rettungsassistent beim Malteser Hilfsdienst. Auch um vielleicht
abschreckendes Halbwissen abzubauen. „Man kann nichts Falsches tun, falsch ist es nichts zu tun“ lautet daher das Motto der jährlichen Woche der Wiederbelebung. „Einige haben immer noch Angst die Herzdruckmassage durchzuführen oder scheuen die Mund-zu-Mund-Beatmung“, sagt Dr. Hans-Ulrich Giesen, Chefarzt der Anästhesie an der St. Lukas Klinik und jahrelanger Leitender Notarzt. Dabei ist letztere nicht so wichtig wie der sofortige Beginn der Herzdruckmassage in der Zeit bis professionelle Hilfe kommt.

Genau um die geht es beim Aktionstag zur Woche der Wiederbelebung am 24. September auf dem Bremsheyplatz in Solingen-Ohligs. Der Malteser Hilfsdienst, das Deutsche Rote Kreuz sowie die Ärzte der St. Lukas Klinik geben in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr Informationen zur Laienreanimation. Dazu gibt es ein spannendes Programm mit Reanimationspuppen, Rettungswagen und Einblicke in den notärztlichen Dienst.
 

Aktionstag zur Woche der Wiederbelebung am 24. September
Ein Leben retten – Laienreanimation im Herzen Ohligs

Mittwoch, 24. September 2014, 14.00 - 18.00 Uhr

Veranstaltungsort:
Bremsheyplatz Solingen
am Solinger Hauptbahnhof, Stadtteil Ohligs

Kplus Gruppe GmbH
Medizin und Pflege in katholischer Trägerschaft
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Sammler-Highlight: Goldmünzen für den neuen Rettungswagen

DRK Solingen verkauft vergoldete Pfennige zur Finanzierung eines neuen Rettungswagens

Mit goldenen Pfennigstücken macht das DRK Solingen einen weiteren großen Schritt auf einen neuen Rettungswagen zu:  insgesamt 1000 dieser Sammlerstücke wurden produziert -  sie stehen nun zu jedem Blutspendetermin des DRK Solingen, am  Solinger Zöppkesmarkt vom 12. bis 14. September  und jederzeit in der Geschäftsstelle des DRK in der Burgstraße 105 zum Verkauf. Der Erlös des Pfennigverkaufs kommt der Finanzierung des Rettungswagens vollständig zugute.

Noch rund 70.000 € fehlen dem DRK Solingen für einen neuen Rettungswagen aus zweiter Hand. Der häufige Einsatz des aktuellen Wagens hat über die Jahre hinweg seine Spuren hinterlassen, sodass der Wagen nun ausgemustert werden muss. Dem DRK ist es wichtig, uneingeschränkte Hilfe garantieren zu können. Auf einen einwandfrei funktionierenden Rettungswagen kann dabei nicht verzichtet werden
Doch wer einen Goldpfennig ergattern möchte, muss sich beeilen: Für 5 € Euro konnten die kleinen Schätze bereits beim Blutspende-Marathon am diesjährigen Pfingstmontag erworben werden. Alle übrigen Pfennige werden zum gleichen Preis zu den künftigen Blutspendeterminen angeboten.
 
In der Vergangenheit hat das DRK Solingen durch verschiedene Spendenaktionen bereits einen Teil der Kosten zusammen tragen können: So engagieren sich seit März diesen Jahres  zahlreiche  Solinger Einzelhändler in der DRK-Aktion „Solingen rundet auf“. Kunden können den zu zahlenden Betrag an der Kasse aufrunden - die Differenz fließt direkt in die Anschaffung des Rettungswagens. Diese Aktion dauert noch bis zum 31.12.2014 an.

Weltrotkreuztag: „Kein kalter Kaffee“ in Solingen ein voller Erfolg

500 Kaffeebecher in zwei Stunden verteilt - NRW-weite Aktion zum Geburtstag von Rotkreuzbegründer Henry Dunant

Anlässlich des Weltrotkreuztages verteilten freiwillige Helfer des DRK Solingen heute Morgen ab 7 Uhr kostenlosen frischen, heißen Kaffee auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes Ohligs – zur allgemeinen Überraschung und Begeisterung der Pendler.

„Die Resonanz war durchweg positiv“, freut sich Simone Hoch, die Initiatorin der Aktion „Kein kalter Kaffee“. „Rund 500 Kaffee haben wir bis 9 Uhr verteilt. Wir hatten Mühe, mit dem Kaffee kochen hinterher zu kommen.“

Drei Pendler konnten sich besonders freuen: Sie haben aus 500 Kaffeebechern einen von drei markierten Bechern gezogen und damit einen Erste-Hilfe-Kurs beim DRK Solingen gewonnen. Besonderer Zufall: Eine der Gewinnerinnen war gerade auf dem Weg zu einem Erste-Hilfe-Kurs beim DRK, als sie entdeckte, dass das Los auf sie gefallen war – den frisch gewonnenen Erste-Hilfe-Kurs schenkt sie nun einem Mitglied ihrer Familie.

Die NRW-weite Aktion zum heutigen Geburtstag von Rotkreuzbegründer Henry Dunant stand unter dem Motto „Kein kalter Kaffee.“ Mit der Aktion möchte das DRK auf die Idee und die Aufgaben des Roten Kreuzes aufmerksam machen.

Kein kalter Kaffee - Das DRK Solingen gibt einen aus

NRW-weite Aktion am Weltrotkreuztag

Kostenlosen Kaffee für Pendler – den wird es am 8. Mai 2014, dem Geburtstag von Rotkreuzbegründer Henry Dunant, an vielen Orten in NRW geben. Auch in Solingen werden ehrenamtliche und hauptamtliche Rotkreuzler von 7.00 bis 9.00 Uhr auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofes Ohligs unterwegs sein. Unter dem Motto „Kein kalter Kaffee“ gibt es für Passanten einen Kaffee für unterwegs.

Erste-Hilfe-Kurs zu gewinnen

Zusätzlich können die Solinger Passanten bei der Aktion „Kein kalter Kaffee“ auch einen von drei Erste-Hilfe-Kursen beim DRK Solingen gewinnen: Wer auf dem Boden seines Kaffeebechers einen DRK-Aufkleber findet, gibt seinen Becher bei den ehrenamtlichen Helfern ab und nimmt seinen Gutschein für einen Erste-Hilfe-Kurs in Empfang.

Mit der NRW-weiten Aktion möchte das DRK auf die Idee und die Aufgaben des Roten Kreuzes aufmerksam machen.

Hintergrund

Am 8. Mai 1828 wurde Rotkreuz-Begründer Henry Dunant geboren. Auf seine Initiative begann vor 151 Jahren die Geschichte der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung. Dunants Geburtstag wird alljährlich international als Weltrotkreuztag begangen. Das DRK, mit seinen rund 600.000 Mitgliedern und ehrenamtlich Engagierten, leistet allein in NRW wertvolle Dienste für den Zusammenhalt und das Wohlergehen der Menschen. Ob im Katastrophenschutz oder Rettungsdienst, in seinen Pflegeeinrichtungen und Beratungsstellen, mit seiner Kinder- und Jugendarbeit oder dem Such- und dem Blutspendedienst – überall nimmt das Deutsche Rote Kreuz gesellschaftlich wichtige und notwendige Aufgaben wahr.

Wir für Solingen - Solingen für uns

Der Solinger Einzelhandel beteiligt sich an Spendenaktion für einen neuen Rettungswagen des DRK Solingen

In Kooperation mit verschiedenen Solinger Einzelhändlern hat das Deutsche Rote Kreuz Solingen die Aktion „Wir für Solingen - Solingen für uns“ ins Leben gerufen. Im Zuge dieser Zusammenarbeit können die Kunden ausgewählter Solinger Einzelhändler ihre Einkaufsbeträge um einen beliebigen Betrag aufrunden. Die so erwirtschafteten Spenden fließen ohne Abzüge direkt in die Finanzierung eines neuen Rettungswagens für das DRK Solingen.

Seit über 100 Jahren setzt sich der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes in Solingen für die Bürger der Stadt ein. Nun haben auch die Bürger die Möglichkeit, sich für das DRK einzusetzen - und das ganz nebenbei beim Einkaufen. „In bestimmten Geschäften können die Solinger ihren Einkaufsbetrag beliebig erhöhen und aufrunden. Damit unterstützen sie ganz ohne großen Aufwand die Finanzierung eines neuen Rettungsfahrzeuges, dem das Geld zu 100 Prozent zu Gute kommt“, erklärt Jan Welzel, Kreisgeschäftsführer des DRK Solingen.

„Wir für Solingen - Solingen für uns“ heißt die vom DRK initiierte Aktion, die vom 29. März bis zum 31. Dezember 2014 läuft und an der sich bereits 22 Einzelhändler aus Solingen beteiligen. „Wir freuen uns sehr, dass schon so viele Einzelhändler in Solingen die Aktion unterstützen und es den Bürgern so leicht machen, dem DRK Solingen zu helfen. Alle Einzelhändler, die sich ebenfalls gerne an der Aktion beteiligen möchten, können sich jeder Zeit beim DRK Solingen melden“, so Welzel.

Diese Solinger Geschäfte nehmen bereits an der Aktion teil: Brillenkabinett, Haarstudio Toraman, Schwert Apotheke, Nibelungen Apotheke, Das gute Spielzeug, Imbisstube Kretzer, Brief und Siegel, Blumen Becher, Nußbaum Apotheke, Kiosk TwentyOne, Uwes Schlüsseldienst, Photo Geyer, Haushaltswaren Dorten, Metzgerei Strodtkötter, Hugo Jahn, Katternberger Grill, Blumen Stoffels, Buchhandlung Kiekenap und Kiekenap, Weinkontor Debusmann, Landlust Dembny, Haushaltswaren Heyderhoff und Kids in Colour.

Ansprechpartnerin für  die Aktion „Wir für Solingen - Solingen für uns“ ist Simone Hoch, Tel: 0212-2803-75, hoch@ - drk-solingen.de.

Wer das Deutsche Rote Kreuz Solingen unabhängig von der Aktion in der Finanzierung des neuen Rettungswagens unterstützen möchte, kann einen beliebigen Betrag an den DRK-Kreisverband Solingen e.V. spenden: Stadtsparkasse Solingen, BLZ 3425000, Konto-Nr. 36004, Stichwort: Neuer Rettungswagen. Eine Unterstützung ist auch per SMS möglich: Einfach eine SMS mit dem Text "Rettungswagen" an 81190 (Kosten pro SMS: 5,- Euro, Abrechnung erfolgt über die Mobilfunkrechnung).

Benefitzkonzert

präsentiert:

Big Band der Bundeswehr spielt für neuen Rettungswagen

Am Dienstag den 26. November lädt das DRK Solingen ab 20 Uhr zu einem
Benefizkonzert in das Theater und Konzerthaus Solingen ein. Mit den Einnahmen aus
dem Ticketverkauf soll ein neuer Rettungswagen finanziert werden. Dieses
verbandseigene Fahrzeug wird benötigt, um neben den vielfältigen Aufgaben wie
Notfalleinsätzen und Sanitätsdiensten auch für den Katastrophenfall weiterhin
gerüstet zu sein. Unter dem Motto „150 Jahre DRK“ spielt die Big Band der
Bundeswehr eine Mischung aus Swing, Rock und Pop und bietet eine große
Bühnenshow. Die Schirmherrschaft hat Oberbürgermeister Norbert Feith
übernommen.

Für das Benefizkonzert zu Gunsten eines neuen Rettungswagens konnte das DRK Solingen
die Big Band der Bundeswehr gewinnen. Das Orchester aus Euskirchen füllt seit Jahren mit
seiner Erfahrung, Professionalität und vor allem Vielseitigkeit große Hallen und begeistert
Jung und Alt. Die gute Sache steht dabei meistens im Vordergrund. Auch in Solingen wird für
einen guten Zweck gespielt. Denn das DRK Solingen benötigt einen neuen Rettungswagen.

Solinger Bürger sind gefragt

Bei der Finanzierung des neuen Rettungswagens ist das DRK auf die Unterstützung der
Solinger angewiesen. „Unser Einsatzfahrzeug hat seine Schuldigkeit getan“, erklärt Jan
Welzel, Kreisgeschäftsführer vom DRK Solingen. „Die Bürger von Solingen würden mit einer
Spende in ihre eigene Sicherheit investieren. Es gibt viele Möglichkeiten, uns zu helfen.
Wenn jeder der 160.000 Solinger zum Beispiel nur 0,60 Euro spenden würde, dann wäre der
DRK-Kreisverband Solingen e.V. Kaufpreis für einen neuen Rettungswagen schon erreicht.“ Eine besonders tolle Unterstützung, bei der man direkt etwas zurückbekommt, ist der Besuch des Big Band Konzerts. „Wir freuen uns, dass wir so eine renommierte Band für unser Benefizkonzert gewinnen konnten“, freut sich Welzel. „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung der Big Band und werden mit unseren ehrenamtlichen Kräften alles tun, damit dieser Abend zu einer unvergesslichen Veranstaltung wird."

Eintrittskarten sind zum Preis von 19,50 - 27,50 Euro unter anderem direkt beim DRK Solingen in der Burgstraße, im DRK Ladenlokal am Fronhof, über solingen-live.de und an der Abendkasse erhältlich.
Alle weiteren Informationen über den DRK-Kreisverband Solingen e.V. finden Sie im Internet auf www.drk-solingen.de sowie auf Facebook.

Solinger Friedensdorf-Netzwerk

Foto: Uli Preuss

Die kleine Angolanerin Carla ist die erste Patientin im außergewöhnlichen Netzwerk aus DRK, Kliniken und Solimed.

Carla lächelt. Die 11-jährige Angolanerin ist der stille Star in der Kinderklinik. Denn mit Hilfe der kleinen Patientin wird gerade eine frohe Botschaft verkündet. Künftig wollen das Klinikum, die St. Lukas Klinik, das Solinger DRK und besonders die Solimed-Ärzte über die „Medizinische Hilfe Solingen“ noch enger arbeiten, um ihre Hilfe für Kriegs- und Krisenkinder noch besser, noch effektiver zu machen.

Carla ist beileibe nicht das erste Friedensdorf-Kind, das in Solingen operiert wurde. Aber die kleine Angolanerin dürfte einer der schmerzhaftesten Fälle gewesen sein, den Solinger Chirurgen im ehrenamtlichen Dienst der Oberhausener Hilfsorganisation Friedensdorf International bisher auf dem Tisch hatten. Carla kam im Mai aus Angola, heute ist ihr 57ster Tag im Klinikum. Sechs Mal haben die Ärzte der Unfallchirurgie ihre eiternden, porösen Beinknochen operiert. Die Osteomyelitis, ein böser, im schlimmsten Fall tödlicher Knochenfraß, der besonders unterernährte Kinder aus den armen Region der Welt befällt, bestimmt Carlas Leben seit einem halben Jahr.

„Uns fiel der schlechte Allgemeinzustand auf“, sagt Stefan Nippes vom DRK und erinnert sich, wie Carla aus Angola kommend ins Klinikum gefahren wurde. Seine Leute fahren seit Jahren ehrenamtlich Kinder vom Flughafen in die Krankenhäuser. Mittlerweile können sich die Mediziner beglückwünschen. Der Elfjährigen haben sie eine Zukunft geschenkt, die Carla in den Slums von Luanda als schwerkrankes Mädchen niemals gehabt hätte.

Die Idee des Solinger Netzwerkes gibt es so noch nicht

Im Oberhausener Friedensdorf, für das die Mediziner des Klinikums und der St. Lukas Klinik operieren, ist man beeindruckt. Das neue Solinger Friedensdorf-Netzwerk ist etwas, was es in der Geschichte medizinischer Kriegskinderhilfe in Deutschland so wohl noch nie gegeben hat. Eine Idee, die vom Ohligser Arzt Dr. Christoph Zenses angeregt wurde. Der ist vielfach engagiert. Ob Schilddrüsenuntersuchungen in Russland, Medimobil oder Solinger Tafel, Zenses schubst ein Sozialprojekt nach dem anderen erfolgreich an.

Für das Ärztenetzwerk Solimed ist er im gleichnamigen Verein für Sozialprojekte zuständig. Dort unterstützt man mit einem Stamm von gut 20 Fachärzten auch die „Medizinische Hilfe Solingen“. Eine Hilfe, die denen zugute kommt, die sich in Solingen teure Medizin nicht leisten können. Auch das Medimobil gehört dazu. Künftig wird die Nachversorgung in Solingen operierter Friedensdorf-Kinder auch übernommen. Denn die brauchen gerade nach dem Klinikaufenthalt teure Medikamente oder orthopädische Hilfsmittel. „Wir sind bereit“, sagt Christoph Zenses und freut sich auf die ersten kleinen Patienten. Auch soll ein Pool von gut 20 Fachärzten den Kollegen von St. Lukas Klinik und Klinikum bei Bedarf konsiliarisch zur Verfügung stehen.

 „Wir sind bereit.“

Dr. Christoph Zenses

Die Klingenstadt ist seit langem Helferplattform für Friedensdorf-Kinder. Allen voran war es die Kieferchirurgie an der St. Lukas Klinik, die bereits vor Jahrzehnten Kriegskinder für die Oberhausener operierte. Deren Chefarzt Erich-Theo Merholz hat zusammen mit seinen Chirurgen allein für das Friedensdorf weit über 60 Kindern geholfen. Nimmt man andere Abteilungen wie die Unfallchirurgie an der Schwanenstraße und seit einigen Jahren auch Kliniken im Solinger Klinikum hinzu, dürfte die lebenswichtige Einzelfallhilfe bereits deutlich im dreistelligen Bereich liegen.

Von Uli Preuss (Text und Foto)

DRK-Kurzfilmwettbewerb 150 Jahre + Du

Das Rote Kreuz hat Geburtstag: Seit 150 Jahren hilft es Menschen in Not - überall auf der Welt und natürlich auch in Nordrhein-Westfalen. Deshalb suchen wir, das DRK in NRW,
den besten Kurzfilm über das Rote Kreuz.

Erzähle

uns in 150 Sekunden deine Geschichte zum Roten Kreuz!
Wie du das machst, ob mit Schauspielern oder ohne, ob als Dokumentation oder als Comic,
entscheidest du selbst. Nur ein echter Einsatz, bei dem Menschen gerettet werden,
darf nicht gefilmt werden. Alle weiteren Details findest du unter

www.drk150nrw.de/videowettbewerb

Teilnehmen

kann jeder, der mindestens 14 Jahre alt ist und in Nordrhein-Westfalen wohnt.

Teilnahmeschluss ist der 5. Mai 2013

Jury

Die Sieger-Filme wählt eine hochkrätige Jury aus Film, Funk, TV und DRK aus.
Außerdem werden die besten Filme auf www.drk150nrw.de allen zur Abstimmung gestellt –
für einen Publikumspreis.

Gewinner

Die Gewinner werden im Rahmen eines Empfangs im Landtag am 19. Juni 2013 prämiert.Zu gewinnen gibt es den Goldenen Henry, benannt nach dem Gründer des Roten Kreuzes Henry Dunant, Smartphones von der Deutschen Telekom, die Teilnahme an einem Casting,ein Praktikum bei der MME MOVIEMENT AG und vieles mehr.

 

Einfach unter www.drk150nrw.de/videowettbewerb anmelden,
Film hochladen und mitmachen!

Im Interview mit Radio RSG

Erste Hilfe: Wie fit ist das RSG-Land für den Fall der Fälle

Foto: Matthias Weck

Jeder, der einen Führerschein besitzt hat es theoretisch mal gelernt. Aber wie viel würden Sie im Fall der Fälle wirklich noch beherrschen? Nein, die Rede ist nicht vom Autofahren, sondern von Erster Hilfe. Zwei Finger auf den Brustkorb oder doch die ganze Hand - wie war das noch? Das Morgenteam hat RSG-Reporter Florian Rübener zum Auffrischungskurs bei Simone Hoch vom Solinger DRK geschickt. (Beitrag vom 07.09.2012)


Ersthelfer unter Strom

Foto: Matthias Weck

Stabile Seitenlage oder Mund-zu-Mund-Beatmung kriegen viele Ersthelfer vielleicht noch hin. Aber würden Sie es sich zutrauen, im Notfall einen Defibrilator zu bedienen? Strom durch den Körper eines Verletzten zu jagen? In vielen Firmen und öffentlichen Gebäude hängen inzwischen solche "Defi"-Geräte, zum Beispiel auch in der Stadt-Sparkasse in Solingen. RSG-Reporter Florian Rübener hat es unter der Aufsicht von Simone Hoch vom DRK an der Erste-Hilfe-Puppe ausprobiert. (Beitrag vom 07.09.2012)

 

Ein Abend mit farfarello

Das DRK Solingen begrüßt Ausnahmekünstler in der Wache

MTV-Lifetime-Award, chinesischer Nationalzirkus und über 100.000 verkaufte Platten: Am Samstag, den 15. September 2012 können sich Musikliebhaber um 18:30 Uhr exklusiv und hautnah auf die Stammbesetzung der erfolgreichen Band farfarello in der Wache des DRK Solingen freuen. Geiger Mani Neumann und Gitarrist Ulli Brand garantieren in einer unvergleichlich privaten Atmosphäre ein unvergessliches Konzerterlebnis mit eingängigen Melodien und mitreißenden Rhythmen. Ob melancholisch oder dramatisch – die Musiker von farfarello begeistern seit 30 Jahren ein weltweites Publikum.

Folk, Rock, Pop oder Klassik sind Begriffe, die farfarello's Musik nur im Ansatz gerecht werden können. Die Musik der fünfköpfigen Gruppe ist so ungewöhnlich und facettenreich, dass sie sich kaum in ein Genre einordnen lässt. Genauso außergewöhnlich wie ihre Musik ist auch der Ort ihres nächsten Konzertes. „Wir freuen uns riesig darauf, den Solingern ein so exklusives Konzert bieten zu können“, sagt Jan Welzel, Kreisgeschäftsführer des Veranstalters DRK Solingen. „Ich bin mir sicher, dass die Wache bis auf den letzten Platz ausverkauft sein wird. Viele Tickets gibt es nicht mehr.“ Seit genau 30 Jahren und mit über 3.500 gespielten Konzerten steht die deutsche Band ohne Unterbrechung gemeinsam auf der Bühne und begeistert in Deutschland und Europa ihr Publikum. Bei ihrer einzigartigen Musik stehen Enthusiasmus und Leidenschaft im Mittelpunkt und laden die Zuhörer zum Träumen, Feiern und glücklich sein ein.

Die Band um Geiger Manni Neumann und Gitarrist Ulli Brand erzeugt mit ihrer unnachahmlichen aber authentischen Art, eine unverwechselbare Stimmung, die süchtig nach mehr macht. Mittlerweile hat sich das Ensemble farfarello zu einem der populärsten und vielseitigsten Projekte seiner Art entwickelt. Die Solinger Musikliebhaber haben am Samstag die Chance, diese Ausnahmemusiker in der urigen Atmosphäre der Wache ganz nahe zu kommen. Karten gibt es unter www.solingen-live.de und direkt in der Burgstraße 105. Der Erlös des Kartenverkaufs kommt dem momentanen Spendenaufruf des DRK Solingen zu Gute. Vier engagierte Mitglieder haben es sich zur Aufgabe gemacht, auch durch verschiedene Veranstaltungen wie diese einen neuen Rettungswagen für das DRK und die Bevölkerung Solingens zu finanzieren.

Retter in Not!

Helfern des DRK-Kreisverbands Solingen muss geholfen werden

Foto: agentur05

Von der Burgstraße in Solingen zur Ohligser Heide in unter zehn Minuten. Im Berufsverkehr. Geht nicht? Muss gehen. Nämlich dann, wenn der DRK-Kreisverband Solingen zu einem der über 50 täglichen Einsätze der Solinger Rettungsverbände ausrückt. Kranken- und Rettungstransporte, Notarzteinsätze und Hilfeleistungen. Pro Jahr ergeben sich so leicht über 20.000 Einsätze.* Immer dabei und unzählige Stunden im Einsatz: der Rettungswagen (RTW) oder der Krankentransportwagen (KTW).
 

„Oft zählt jede Sekunde im Kampf um Menschenleben. Da darf es nicht passieren, dass die dringend benötigten Helfer nicht rechtzeitig zum Unglücksort kommen“, erzählt Jan Welzel, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverband Solingen.

In Solingen ist der Rettungsdienst unter der städtischen Feuerwehr und verschiedenen Hilfsorganisationen aufgeteilt. Gefahren werden die Einsätze zum Teil mit städtischen, zum Teil aber auch mit den Fahrzeugen der Hilfsorganisationen. Auch der DRK-Kreisverband Solingen besitzt einen Fuhrpark und ist so für alle Einsätze mobil. Mit zwei KTW und drei RTW, besetzt mit engagierten hauptamtlichen Rettungsassistenten, steuert der DRK Kreisverband Solingen einen großen Teil zur Versorgung der Solinger bei. Sollte es einmal zu einem Katastrophenfall, wie zum Beispiel einem starken Unwetter oder einem großen Verkehrsunfall, kommen, erhöht sich der Rettungsbedarf schlagartig. Ohne, dass der Regelbedarf abnimmt. Um hierauf vorbereitet zu sein, müssen auch im Hintergrund ständig ausreichend Geräte und Rettungswagen bereitstehen. „Jeder Einsatz birgt einen gewissen Stressfaktor. Wenn wir mit Sonderrechten durch die Stadt zu einem Einsatz fahren, müssen wir uns hundertprozentig auf unser Auto verlassen können“, erklärt DRK Kreisbereitschaftsleiter Stefan Nippes die enorme Wichtigkeit von guter Ausrüstung. Viele Einsätze bedeuten aber auch einen hohen Verschleiß. Nach mehreren Jahren im Dienst der Solinger und rund 150.000 gefahrenen Kilometern ist es an der Zeit, einen neuen RTW anzuschaffen.

Sechzig Cent für mehr Sicherheit

Neu ist hierbei relativ. Gekauft werden soll ein Gebrauchtwagen, der auf dem neuesten Stand der Technik ist. Aber auch dieser will irgendwie finanziert werden. Der DRK-Kreisverband Solingen ist als eingetragener Verein einer von 483 Kreisverbänden in Deutschland und darauf angewiesen, durch Spenden unterstützt zu werden. Denn die Mittel von Bund und Land wurden in den letzten Jahren immer mehr heruntergefahren. „Ein RTW kann leicht einen sechsstelligen Betrag kosten. Die Bürger von Solingen würden mit einer Spende in ihre eigene Sicherheit investieren. Wenn jeder der 160.000 Solinger nur 0,60 Euro spenden würde, dann wäre die Summe schon erreicht“, sagt Jan Welzel. Aber nicht nur der Verschleiß nagt an der Ausrüstung der Helfer, auch das Risiko fährt immer mit. Beim DRK dreht es sich zwar immer um das Leben der Menschen, aber nicht immer geht es um Menschenleben. Der DRK-Kreisverband Solingen beteiligt sich auch noch aktiv am sozialen Leben und leistet Kinderbetreuung, organisiert Gruppenreisen, begleitet Festivals wie zum Beispiel den Zöppkes Markt, das Sparkassen Open Air und Echt Scharf Solingen sowie diverse Sportveranstaltungen. Es bildet den Nachwuchs aus, bietet erste Hilfe Kurse an und ist an unzähligen weiteren Aktionen beteiligt. All dies wird geleistet durch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in rund 35.000 Einsatzstunden pro Jahr. Bei einem Stundensatz von 12,- Euro entspräche dies einem jährlichen Aufwand von 420.000,- Euro. Eine einzelne Person wäre bei einer 40-Stunden-Woche über unglaubliche 16 Jahre ohne Urlaub beschäftigt. Ohne Spenden ginge hier nichts mehr.

 


* Quelle: Stadt Solingen, Stadtdienst Feuerwehr von 2010

 

 

Neueröffnung Schulungsraum

DRK Kreisverband Solingen ist stolz auf neuen Schulungsraum

Foto: Matthias Weck

Das neue Ausbildungsleitungsteam des DRK Solingen um Katja Kirchhoff, Simone Hoch und Thomas Machenbach freut sich über die Eröffnung eines neuen Schulungsraums. Ab sofort werden in der Burgstraße 105 - in  moderner Unterrichtsatmosphäre - Kurse für  Erste Hilfe, Lebensrettende Sofortmaßnahmen sowie Frühdefibrillation angeboten.


Mit der Hilfe von zahlreichen ehrenamtlichen Helfern ist mit viel Spaß, viel gutem Willen und etlichen Eimern Farbe der neue Schulungsraum des DRK Solingen entstanden. Hier werden ab sofort den Solinger Bürgern spannende und abwechslungsreiche Erste Hilfe Kurse in angenehmer und entspannter Atmosphäre angeboten. Im Mittelpunkt stehen hierbei vor allem die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestkenntnisse in „Lebensrettende Sofortmaßnahmen am Unfallort“.  Langweilig wird es dabei nie. Bei seinen Kursen legt der Kreisverband großen Wert auf die Qualifikation seiner Ausbilder. Ein großer Teil kommt hauptberuflich aus der Notfallrettung und setzt sich aus Rettungssanitätern, Rettungs,- und Lehrrettungsassistenten zusammen. Diese unterrichten aus ihrer Erfahrung heraus und bereichern die Theorie mit Geschichten aus dem wahren Leben:  lebendig und praxisnah. „Wir möchten wieder verstärkt auf das Thema Erste Hilfe aufmerksam und das Thema an sich für die Menschen interessanter machen“, erklärt Simone Hoch, stellvertretende Bereitschaftsleiterin beim DRK Solingen. „Viele sind sich der Notwendigkeit eines Ersten Hilfe Kurses gar nicht bewusst, dabei passieren die meisten Unfälle im Alltag, z.B. am Arbeitsplatz oder in der Freizeit.“  Gerade in diesen Situationen ist es sehr wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und die richtigen Handgriffe zu kennen, die im Ernstfall Leben retten können

Foto: Matthias Weck

Fit in Erster Hilfe


Wie wichtig ein regelmäßiges Erneuern der Erste Hilfe Kenntnisse ist, weiß Thomas Machenbach, der jeden Tag im Rahmen seiner Berufstätigkeit als Rettungsassistent Kontakt mit Ersthelfern hat:  „Wir können nur jedem empfehlen ab und zu seine Kenntnisse aufzufrischen, da niemand weiß, wann die Situation kommt, einmal helfen zu müssen. Angesichts von 313 Verletzten im Straßenverkehr allein im letzten halben Jahr, sollte sich jeder Solinger fragen, inwieweit seine Kenntnisse und Fähigkeiten ausreichen, vor Ort schnell und effektiv zu helfen“. Das Ausbildungsteam des DRK Solingen freut sich darauf, den Solinger Bürgern Hilfe zur Selbsthilfe zu bieten.
 
Die nächsten Kurse "Lebensrettende-Sofortmaßnamen" finden am 29.09., 20.10., 24.11. und 08.12.jeweils von 9-16 Uhr in der Burgstraße 105 statt und kosten jeweils 20,- Euro. Eine Voranmeldung ist erwünscht, jedoch sind spontan Interessierte auch willkommen. Zusätzlich können individuelle Terminwünsche bei Frau Kirchhoff unter der Tel.: 0212 – 280 315 angefragt werden.

 

Kultursommernacht 2012: "DIE Wache" sorgt für Stimmung

Der DRK Kreisverband bietet ein abwechslungsreiches Programm für Jung und Alt.

Am Samstag, den 25. August 2012 findet zum zweiten Mal die Kultursommernacht in
Solingen statt. Der DRK Kreisverband präsentiert zu diesem Anlass zwei Konzerte in
außergewöhnlichem Ambiente sowie spannende Einblicke rund um den
Rettungsdienst. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenlos.


Die Wache ist das neuste Projekt des DRK Kreisverband Solingen und befindet sich in der
Halle der Rettungswache Burgstraße in Solingen. Vier engagierte Mitglieder haben es sich
zur Aufgabe gemacht, durch diverse Veranstaltungen einen neuen Rettungswagen für das
DRK und die Bevölkerung Solingens zu finanzieren. Zu diesem Zweck werden jedes Jahr
etwa vier bis fünf Konzerte organisiert, die durch Kreativität und humane Preise einen
großen Teil des bergischen Städtedreiecks begeistern. Zur Kultursommernacht werden zwei
unterhaltsame Live Acts in uriger Atmosphäre der Wache für Stimmung sorgen. Ab 20:30
Uhr gibt es Live Musik vom Acoustic Blues Companion. Danach spielt die Singer und
Songwriterin Franzi Musik aus dem Pop und Rock Bereich. Doch nicht nur Musikliebhaber
kommen auf ihre Kosten. Zusätzlich zu den Konzerten werden den Besuchern
Rettungswagenbesichtigungen, realistische Unfalldarstellungen sowie Vorführungen in
Erster Hilfe geboten. Auch für das leibliche Wohl der Besucher wird gesorgt: Leckeres vom
Grill und kühle Getränke lassen keine Wünsche offen.

Parallel zur Veranstaltung des DRK präsentieren sich zahlreiche weitere Solinger
Kultureinrichtungen mit einem sechsstündigen Programm, bestehend aus Live-Musik,
Lesungen und Führungen, an verschiedenen Stellen im ganzen Stadtgebiet. Shuttle Busse
verbinden die verschiedenen Kulturinstitutionen, für die nur eine Eintrittskarte nötig ist.

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