Die Teileinheit Sanität (TE San) leistet Hilfe und unterstützt bei der Versorgung von verletzten und/oder erkrankten Personen. Hierzu kann sie beispielsweise in Zusammenarbeit und Absprache mit Kräften des Rettungsdienstes im Einsatzabschnitt Medizinische Rettung eingesetzt werden. Im Betreuungseinsatz übernimmt die TE San die medizinische Versorgung der zu betreuenden Personen, ggf. mit der Unterstützung von Kräften des Rettungsdienstes. Die Teileinheit Sanität verfügt über einen GW-San sowie i.d.R. 2 KTW des Typs B. Die KTW-B der TE San sind analog zum RettG NRW zu besetzen. Für Einbindungen außerhalb von Einsätzen im Katastrophenschutz wird hinsichtlich der Fortbildungsverpflichtungen auf die Regelungen des RettG NRW hingewiesen.
Fähigkeiten der Teileinheit Sanität
- Fähigkeit zur Aufgabenerfüllung mit eigenen Mitteln für ein Zeitfenster von 4 Stunden ab Herstellung der Betriebsbereitschaft am Einsatzort. Die maximale Durchhaltefähigkeit wird von den am Einsatzort vorgefundenen Rahmenbedingungen beeinflusst.
- Durchführung lebensrettender Sofortmaßnahmen.
- Unterstützung bei Aufbau und Betrieb einer Patientenablage.
- Unterstützung bei der Erstversorgung von bis zu 12 Patienten der Sichtungskategorien II (gelb) und III (grün). Für eine längere und über die Erstversorgung hinausgehende Patientenversorgung ist die Heranführung von weiteren Personal und Material notwendig.
- Einsatz bei einfachen Infektionslagen – eine über die Grundausstattung der Einheit hinausgehende Menge an Infektionsschutzausstattung wird dabei vom anfordernden Aufgabenträger bereitgestellt.
- Durch Zuführung ergänzender Rettungsdienstkomponenten können Patienten der Sichtungskategorien I (rot), II (gelb) und III (grün) erstversorgt werden. Bei Zuführung einer Ü-MANV-S Komponente (1 NEF, 2 RTW, 1 KTW) können z.B. bis zu 16 Patienten aller Sichtungskategorien erstversorgt werden.
Beispielhafte Einsatzoptionen für die Anbindung der TE San im örtlichen Einsatz:
- Soforteinsatz bei spontanen Bedarfen sanitätsdienstlicher Unterstützung (insbesondere bei leicht verletzten Personen, ggf. eigenständiger Betrieb eines Standortes für sanitätsdienstliche Versorgung).
- Unterstützung des örtlichen Rettungsdienstes beim MANV (insbesondere mittels der taktischen Einsatzwerte des GW-San sowie der KTW-B)
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